Doppelpunkt Unterliederbach e.V. – gemeinschaftliches Wohnprojekt in Frankfurt

Im Erdgeschoss werden die Zwischenwände gegossen

Das Kubus-Haus wächst täglich und sichtbar: Nachdem die Kellerdecke nun geschlossen ist, sehen wir quasi auf Augenhöhe, wie unser Wohnprojekt Gestalt annimmt. Hier werden im Erdgeschoss die Wände gegossen. Im Vordergrund erkennt man auch schon, wie die Außenwände gemauert werden.

Hinter der Wand, die hier gerade gegossen wird, befindet sich aus Sicht des Betrachters später unser Gemeinschaftsraum.

Symbolbild Baustelle: Kran im Gegenlicht

Da der 3. Tag des offenen Wohnprojekts aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant vor Ort bei den einzelnen Projekten stattfinden konnte, hatte das Netzwerk Frankfurt für Gemeinschaftliches Wohnen e.V. die Veranstaltung kurzerhand ins Internet verlegt. Der organisatorische und logistische Aufwand für die Veranstalter, auch aufgrund der Kurzfristigkeit der Entscheidung, ist nicht zu unterschätzen. Dafür, dass das Event dennoch so reibungslos ablief, gebührt dem Team des Netzwerks ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön!

Die einzelnen Beiträge können nun auf der Video-Plattform Youtube nachgeschaut werden. Wir waren am späten Nachmittag an der Reihe, unser Projekt vorzustellen. Für die Bewohner saßen Susanne und John vor der Kamera, außerdem wurde Andreas Obst als Organisator der Lebenshilfe-WG in unserem Projekt telefonisch zugeschaltet. Das Interview wurde von Birgit Kasper geführt.

Wir danken dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. für die Möglichkeit, uns beim 3. Tag des offenen Wohnprojekts zu präsentieren, und insbesondere Birgit Kasper und ihrem Team für die technische Unterstützung und den wunderbaren Ablauf der Veranstaltung. Es war uns eine große Freude und wir könnten uns gut vorstellen, dass ein Online-Beitrag auch zukünftig ein Teil des Tags der offenen Wohnprojekte bleibt.

Oben findet ihr die Links zu unserem Interview (Dauer: 30 Minuten) und zur Seite des Netzwerks. Im Programm der Veranstaltung findet ihr hinter jedem Projekt einen Link zu den einzelnen Interviews, so dass ihr auch die anderen Projekte kennenlernen könnt.

Blick von der Straße in die Baugrube

... zumindest so gut wie. Rechtzeitig zum langen Pfingstwochenende haben die Arbeiter schon die Außen- und Zwischenwände für den Keller im Kubus-Haus fertiggestellt, so dass ab dieser Woche mit den Arbeiten an der Decke bzw. dem Erdgeschoß-Boden begonnen werden kann.

Für uns im Projekt sind dies besondere Tage, denn nun nimmt unser Hausprojekt endlich konkrete Formen an. Besonders gespannt sind wir natürlich auf unseren Gemeinschaftsraum, der die linke Hälfte des Erdgeschosses einnehmen wird. Anhand der Kellerflächen können wir nun schon erahnen, wie groß der Raum später wirklich sein wird.

Im Hintergrund entfaltet sich ein großer Kran, im Vordergrund ein staunendes Kind

Großes Spektakel, auch für die Jüngsten der zukünftigen Bewohner: Am Montag begann der Rohbauer mit der Baustelleneinrichtung und gegen Mittag erreichte der benötigte Kran die Baustelle. Das Aufrichten des Krans war ein eindrückliches Erlebnis.

Ab der kommenden Woche soll die Bodenplatte des Kubus-Hauses gegossen werden. Der Zeitplan sieht vor, zuerst das Kubus-Haus und danach das Satteldach-Haus zu errichten. Die Rohbauten sollen Anfang Oktober vollendet sein.

Symbolbild: Ein Bagger im Gegenlicht

Heute, am 14. April 2020, war es endlich so weit: Der Bagger rollte früh morgens aufs Grundstück und die Aushubarbeiten haben begonnen. Ein wichtiger Meilenstein für unser Projekt! Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, werden wir im kommenden Frühjahr in unser Wohnprojekt einziehen können.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten wir den Baubeginn nicht gemeinsam am Grundstück feiern, aber im Laufe des Tages schaute doch schon das eine oder andere Gruppenmitglied an der Baustelle vorbei.

Vier fleißige Menschen und fünf blaue Säcke voll Müll

Bevor die Bagger rollen können, muss das Grundstück erst einmal vom groben Unrat befreit werden. Dankenswerterweise hat sich eine der zukünftigen Bewohnerfamilien darum gekümmert und dabei zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das Grundstück ist nun frei von Müll und die Kinder hatten eine sinnvolle Beschäftigung während der Corona-Zeit.

Wenn man sich erstmal selbst damit beschäftigt, ist es schon erstaunlich, wie selbstverständlich einige Menschen ihren Müll im nächsten Gebüsch entsorgen. Unsere zukünftigen Nachbarn jedenfalls hatten am Ende ganze 4 Säcke Müll eingesammelt!

Die zukünftigen Bewohner stehen auf dem Grundstück und stoßen mit Sekt an

Am 12. März 2020 war es endlich soweit: Die Stadt Frankfurt hat unserem Wohnprojekt offiziell die Baugenehmigung erteilt!

Nachdem wir die frohe Kunde erhalten hatten, trafen wir uns am Samstag nachmittag spontan auf dem Baugrundstück und stießen auf diesen Meilenstein an.

Nach derzeitigem Stand der Dinge soll tatsächlich am 6. April mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Die Baumfällarbeiten am Grundstück sind im Oktober abgeschlossen worden – vor allem die große Tanne musste weg, da sie Baumaschinen Platz schaffen musste und für eine Begrünung in der Stadt nicht geeignet ist.

Gruppe im Garten des Bolongaro-Palasts

Fast alle Mitglieder unseres gemeinschaftlichen Wohnprojekts trafen sich am Sonntag, dem 1. September 2019, um Unterliederbach und Höchst kennenzulernen. Los ging es um 14 Uhr am Marktplatz, vorbei an der Dorfkirche, Ludwig-Erhard-Schule, Liederbach und Graubnerpark. Unser sich anschließender Rundgang durch Höchst startete am Marktplatz und der alten Synagoge und führte dann vom Schloss und Schlossplatz, über Justinuskirche, Main-Uferpromenade zum Gasthaus zum Bären.

Am Montag, dem 15. April 2019, ist die Kooperationsvereinbarung von :Uliba und der Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main e.G. (WBG) von Vertretern der Vorstände beider Institutionen unterzeichnet worden. Die Vereinbarung verschriftlicht die wichtigsten Eckpfeiler unserer Zusammenarbeit mit der WBG – von der Planung über den Flächenerwerb und Bau bis hin zur Verwaltung des Projekts.

Die Kooperationsvereinbarung steht online zur Verfügung.

Am Sonntag, dem 10. März 2019, hat sich die Gruppe zur Finalisierung des Raumplans getroffen. Dabei wurden Grundrisse der Wohnungen und deren Belegung weitestgehend festgelegt. Große Diskussionen gab es nicht, kristallisierten sich in den Monaten zuvor doch schon Präferenzen heraus, die in der Diskussionsgrundlage bereits Berücksichtigung fanden. Übrig bleibt ein großer teilbarer Gemeinschaftsraum und ein gemeinsamer Keller für Werkstatt, Hobby und Freizeit. Die Außentreppe wird nun wunschgemäß gerade werden, damit sie leichter mit Gepäck und Sperrgut zu nehmen ist, und jede Wohnung erhält einen eigenen Balkon.

Unsere Gruppe war am Freitag, dem 22. Februar 2019, zu Besuch im gemeinschaftlichen Wohnprojekt K76 in der Karlstraße 76, 64285 Darmstadt, direkt neben dem Wolfskehl’schem Park. Thomas Lückgen, Mitbewohner und Architekt bei werk.um architekten, die das Projekt realisierten, führte uns durchs Haus und übers Grundstück. Das Leitthema des Projekts lautet „Suffizienz – Maßhaltigkeit als Nachhaltigkeitsstrategie“. 15 Haushalte (davon 11 Familien) leben hier auf 1450 m² Wohnfläche auf einem 2300-m²-Grundstück.